In meinem dreiwöchigen Austausch im April 2016 konnte ich sehr viele Erfahrungen und Eindrücke sammeln. Der Start war erstmal ungewohnt und komisch, in einem fremden Land bei fremden Leuten zu leben. Jedoch konnte ich dort meine Englischkenntnisse voll ausschöpfen und habe noch sehr viel hinzugelernt.
Die skandinavische Landschaft ist einfach nur traumhaft schön. Der schöne Fjord und die wunderbare bergige Landschaft bieten eine große Vielfalt für das Auge an. Ich hatte das Glück, dass meine Austauschpartnerin in einem schönen Dorf Namens Skojde wohnt und ich dort auch ein eigenes Zimmer beziehen durfte.
Als großer Fischliebhaber war das Fischfangen auf dem eigenen Boot ein Highlight für mich. Da ich in der Familie untergebracht war, habe ich nicht nur viel von der norwegischen Kultur mitbekommen, sondern auch was einige typische norwegische Gerichte angeht viel ausprobieren können.
Meine Austauschpartnerin war erst bei mir in Deutschland und danach bin ich zu ihr geflogen. Sie war mit mir drei Wochen auf der Baustelle und konnte erfahren, wie wir in Deutschland arbeiten.
In Norwegen war ich jedoch alleine mit anderen Bauarbeitern auf der Baustelle, da sie noch die Schule besuchen musste. In Norwegen besucht man zwei Jahre die Schule, um sich dort schon auf das Berufsleben orientieren zu können und anschließend absolviert man die Ausbildung in einem Betrieb.
Die Kollegen, mit denen ich in Norwegen zusammen gearbeitet habe, waren sehr freundlich und kommunikativ, sowie die restlichen Norweger auch.
Die englische Kommunikation lief sehr gut, da die Norweger von klein auf an mehr Englischen lernen als wir Deutschen. Mein Vorarbeiter konnte sehr gut Englisch und hat mir meine Aufgaben sehr gut erklären können.
Überrascht waren die Norweger, dass ich die gestellten Aufgaben schnell erlegt habe. Im Allgemeinem war der Austausch eine wunderbare Erfahrung, jedoch war die Zeit leider viel zu kurz.
Ich kann jedem nur empfehlen, ein solches Angebot anzunehmen und diese Erfahrungen auch zu erleben.
Erlebnisbericht unseres Auszubildenden Jonathan S.. über sein Auslandspraktikum im Rahmen des Norwegenaustausches vom 19.04.- 10.05.2015:
Der Ort, die Kultur und die Natur: Der Austausch war wirklich eine sehr positive Bereicherung für mich. Es war sehr interessant zu sehen, wie die Skandinavische Kultur und das Leben am Fjord ist. Die Natur ist wirklich sehr entzückt gewesen. Auch die vielen Berge, welche mir anfangs sehr zu schaffen gemacht haben – kein Problem mit der Zeit überwindet man diese im nu –, verstimmt einem dennoch nicht die Laune, wenn man weiß, was man für seine Schritte getan hat, um den grandiosen Ausblick vom Aksla genießen zu können. Das Wandern - sprich: ein paar steinige Wege oder zurückgebliebenen Felsen zu überwältigen, mit der Gefahr auf matschige oder gar nasse Füße, nimmt man sogar bei schlechtem Wetter in Kauf - nur um ein bisschen im April/Mai Schnee erleben zu können. Es war immer wieder erstaunend, was für eine Gelassenheit und Verpeilheit die Menschen ausgestrahlt haben. Jedoch müssen Sie meiner Meinung nach noch an ihrer ‚Planung‘ oder ‚Organisation‘ arbeiten. Bei einigen Punkten laufen die halt völlig am Leben vorbei. : Das Praktikum und die Arbeit: Meines Erachtens waren die 3 Wochen ‚zu kurz‘, da man sich erst nach circa zwei Wochen in das ‚fremde Land/Leben‘ ein klimatisiert und eingelebt hat. Meine Arbeit hat mir Spaß gemacht – jedoch hatte ich nicht gerade das Gefühl, dass mich die Arbeit, welche mir aufgetragen wurde in irgendeiner Sicht fördert oder körperlich tot umhaut. Ich persönlich hätte gerne mehr in meinem Bereich zu tun gehabt um einfach die unterschiedlichen Differenzen kennenzulernen. Das Arbeite an sich ist sehr entspannt – anders als in Deutschland, wo sich jeder gleich stresst oder verrückt macht. Jedoch kann ich sagen, dass ich dieses wieder absolvieren würde. Ein paar Tage in der Schule zu besuchen würde ich beim Austausch nicht empfehlen – es lohnt sich einfach nicht. Abschluss: Da mein Austauschpartner zuerst in Deutschland war, man sich gut verstanden hat, habe ich gehofft, – auch, wenn ich keine Möglichkeit hatte bei ihm unterzukommen – dass man mehr miteinander zu tun und auch deren Kultur oder Orte kennenlernt, die nicht gerade jeder kennt. – Leider war dies nicht so. In diesem Sinne noch einmal vielen stupsigen Dank an Anka, für die Freizeitaktivitäten und die Sehenswürdigkeiten, die ich sonst nicht kennenlernen durfte und gesehen hätte.
Fazit: Rechtherzlichen Dank für die Aufmerksamkeit und gerne wieder!
Ein Erlebnisbericht unseres Auszubildenden Nikolas W. über sein Auslandspraktikum in Norwegen 2013
Ein Erlebnisbericht unseres Auszubildenden Felix L. über das Auslandspraktikum in Norwegen vom 22.04. - 13.05.12 ausgeführt von der Handwerkskammer in Münster:
Mein 3-wöchiges Auslandspraktikum absolvierte ich in der Elektrotechnik, die über 15 Mitarbeiter beschäftigt. Ich arbeitete in den ersten beiden Wochen in einem Schulneubau in Alesund was im südlichsten drittel Norwegens an der Westküste liegt. Die Art der Arbeit überschneidet sich mit dem Aufgabenbereich meiner Firma in Deutschland was ich sehr gut fand da man so den direkten Vergleich ziehen konnte. In der 3 Woche war ich auf einer Großbaustelle der Firma Rolls Royce. Das Gebäude wird später ein H&M Firma
Bürogebäude, inklusive kleinem Museum für Motoren und Turbinen und dem größten Schiffssimulator der Welt. Dort werden später Kapitäne ausgebildet. Das Arbeiten war recht entspannt da und die Arbeitszeiten von 7-15 Uhr waren auch sehr human. Man hat dort so einige ungewöhnliche Dinge entdecken können, was in Deutschland so bestimmt nicht abgenommen werden würde, aber die Norweger sind da recht locker drauf. Viele Techniken sind meiner Meinung nach nicht ausgeklügelt. Aber auch die Arbeits Moral würde in Deutschland nicht Funktionieren (Was du heute nicht Schaffst schaffst du morgen). Das Englisch sprechen war für mich erst eine Überwindung hat aber nach der ersten Hürde bestens geklappt. Zudem ist mir aufgefallen, dass dort sehr viele Polen arbeiten die Hinweisschilder auf der Baustelle waren in Norwegisch und Polnisch gedruckt, Englisch war nicht zu finden. Von allem ums Praktikum drum herum, war ich ebenfalls sehr begeistert, die Truppe war einfach nur der Hammer, die Leute und die Landschaft einfach Atemberaubend. Auch das Freizeit Programm war sehr vielseitig wir waren wandern, Fischen sind wir gewesen und Speed Boot fahren macht sehr viel Spaß. Das Wetter war durchwachsen, mal hat es geregnet, mal geschneit, aber auch die Sonne ließ sich sehen. Alles in allem war es ein sehr schöner Aufenthalt dort und ich würde es auf jeden fall immer wieder machen.


