Ein Erlebnisbericht unseres Auszubildenden Felix L. über das Auslandspraktikum in Norwegen vom 22.04. - 13.05.12 ausgeführt von der Handwerkskammer in Münster:
Mein 3-wöchiges Auslandspraktikum absolvierte ich in der Elektrotechnik, die über 15 Mitarbeiter beschäftigt. Ich arbeitete in den ersten beiden Wochen in einem Schulneubau in Alesund was im südlichsten drittel Norwegens an der Westküste liegt. Die Art der Arbeit überschneidet sich mit dem Aufgabenbereich meiner Firma in Deutschland was ich sehr gut fand da man so den direkten Vergleich ziehen konnte. In der 3 Woche war ich auf einer Großbaustelle der Firma Rolls Royce. Das Gebäude wird später ein H&M Firma
Bürogebäude, inklusive kleinem Museum für Motoren und Turbinen und dem größten Schiffssimulator der Welt. Dort werden später Kapitäne ausgebildet. Das Arbeiten war recht entspannt da und die Arbeitszeiten von 7-15 Uhr waren auch sehr human. Man hat dort so einige ungewöhnliche Dinge entdecken können, was in Deutschland so bestimmt nicht abgenommen werden würde, aber die Norweger sind da recht locker drauf. Viele Techniken sind meiner Meinung nach nicht ausgeklügelt. Aber auch die Arbeits Moral würde in Deutschland nicht Funktionieren (Was du heute nicht Schaffst schaffst du morgen). Das Englisch sprechen war für mich erst eine Überwindung hat aber nach der ersten Hürde bestens geklappt. Zudem ist mir aufgefallen, dass dort sehr viele Polen arbeiten die Hinweisschilder auf der Baustelle waren in Norwegisch und Polnisch gedruckt, Englisch war nicht zu finden. Von allem ums Praktikum drum herum, war ich ebenfalls sehr begeistert, die Truppe war einfach nur der Hammer, die Leute und die Landschaft einfach Atemberaubend. Auch das Freizeit Programm war sehr vielseitig wir waren wandern, Fischen sind wir gewesen und Speed Boot fahren macht sehr viel Spaß. Das Wetter war durchwachsen, mal hat es geregnet, mal geschneit, aber auch die Sonne ließ sich sehen. Alles in allem war es ein sehr schöner Aufenthalt dort und ich würde es auf jeden fall immer wieder machen.


