Erlebnisbericht unseres Auszubildenden Jonathan S.. über sein Auslandspraktikum im Rahmen des Norwegenaustausches vom 19.04.- 10.05.2015:
Der Ort, die Kultur und die Natur: Der Austausch war wirklich eine sehr positive Bereicherung für mich. Es war sehr interessant zu sehen, wie die Skandinavische Kultur und das Leben am Fjord ist. Die Natur ist wirklich sehr entzückt gewesen. Auch die vielen Berge, welche mir anfangs sehr zu schaffen gemacht haben – kein Problem mit der Zeit überwindet man diese im nu –, verstimmt einem dennoch nicht die Laune, wenn man weiß, was man für seine Schritte getan hat, um den grandiosen Ausblick vom Aksla genießen zu können. Das Wandern - sprich: ein paar steinige Wege oder zurückgebliebenen Felsen zu überwältigen, mit der Gefahr auf matschige oder gar nasse Füße, nimmt man sogar bei schlechtem Wetter in Kauf - nur um ein bisschen im April/Mai Schnee erleben zu können. Es war immer wieder erstaunend, was für eine Gelassenheit und Verpeilheit die Menschen ausgestrahlt haben. Jedoch müssen Sie meiner Meinung nach noch an ihrer ‚Planung‘ oder ‚Organisation‘ arbeiten. Bei einigen Punkten laufen die halt völlig am Leben vorbei. : Das Praktikum und die Arbeit: Meines Erachtens waren die 3 Wochen ‚zu kurz‘, da man sich erst nach circa zwei Wochen in das ‚fremde Land/Leben‘ ein klimatisiert und eingelebt hat. Meine Arbeit hat mir Spaß gemacht – jedoch hatte ich nicht gerade das Gefühl, dass mich die Arbeit, welche mir aufgetragen wurde in irgendeiner Sicht fördert oder körperlich tot umhaut. Ich persönlich hätte gerne mehr in meinem Bereich zu tun gehabt um einfach die unterschiedlichen Differenzen kennenzulernen. Das Arbeite an sich ist sehr entspannt – anders als in Deutschland, wo sich jeder gleich stresst oder verrückt macht. Jedoch kann ich sagen, dass ich dieses wieder absolvieren würde. Ein paar Tage in der Schule zu besuchen würde ich beim Austausch nicht empfehlen – es lohnt sich einfach nicht. Abschluss: Da mein Austauschpartner zuerst in Deutschland war, man sich gut verstanden hat, habe ich gehofft, – auch, wenn ich keine Möglichkeit hatte bei ihm unterzukommen – dass man mehr miteinander zu tun und auch deren Kultur oder Orte kennenlernt, die nicht gerade jeder kennt. – Leider war dies nicht so. In diesem Sinne noch einmal vielen stupsigen Dank an Anka, für die Freizeitaktivitäten und die Sehenswürdigkeiten, die ich sonst nicht kennenlernen durfte und gesehen hätte.
Fazit: Rechtherzlichen Dank für die Aufmerksamkeit und gerne wieder!


